Anwenderworkshops Berlin - 09.05.2017

Veranstaltung in Berlin am 9. Mai 2017

Die zweite Etappe der bundesweiten Roadshow führt nach Berlin: Am 9. Mai 2017 stehen innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte, die von den Teilnehmenden in Übungen und Simulationen erprobt werden können, auf dem Programm.

Nächste Roadshowetappe: 9. Mai 2017, ZDH Berlin 

 

Die erfolgeiche Roadshow Digitale  Medien im Ausbildungsalltag‘ geht nach erfolgreichem Auftakt in Kassel in die nächste Runde: Innovative digitale Lern- und Lehrwerkzeuge zur Optimierung von Ausbildungsprozessen stehen bei der zweiten Etappe der Reihe am 9. Mai in Berlin im Mittelpunkt.

Bereits auf den ersten Veranstaltungen in 2016 stieß die Roadshow ‚Digitale Medien im Ausbildungsalltag‘ auf positive Resonanz bei mehr als 240 Ausbilderinnen und Ausbildern, die die Gelegenheit nutzten sich über neue digitale Lehr- und Lernkonzepte zu informieren und diese auszuprobieren. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien und lobten die hohen Praxisbezug der Workshops.

Die Roadshow mit ihrem bewährten Konzept der ‚Anwenderworkshops‘ geht nun in die zweite Runde: Den Auftakt in diesem Jahr bildete eine Veranstaltung am 9. März 2017 bei der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, einer rechtlich selbstständigen beruflichen Schule, die digitale Medien für eine neue Lehr- und Lernkultur in der Aus- und Weiterbildung bereits erfolgreich einsetzt. Am 9. Mai findet die nächste Etappe der Roadshow beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)  in Berlin statt. Vier weitere Veranstaltungen sind geplant.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) präsentieren auf dieser Roadshow ausgewählte Medienkonzepte, die im Rahmen des BMBF-Förderprogramms ‚Digitale Medien in der beruflichen Bildung‘ entwickelt wurden. Die in Anwenderworkshops präsentierten digitalen Werkzeuge fördern die Lernortkooperation, den Wissensaustausch sowie die Optimierung von Ausbildungsprozessen. Mit der Veranstaltung werden der Fachöffentlichkeit Konzepte zur Verfügung gestellt, die bereits im betrieblichen Ausbildungsalltag in mehreren Branchen genutzt werden und auf weitere Bereiche übertragbar sind.

Best-Practice-Fallbeispiele digitaler Lehr- und Lernkonzepte für die Berufsbildung

Verantwortliche aus Betrieben, überbetrieblichen Bildungsstätten, Berufsschulen, Kammern und Bildungseinrichtungen sind eingeladen auch dieses Jahr wieder innovative Konzepte kennenzulernen und zu erproben:

Der Kompetenzcheck: das Online-Tool für eine prozessorientierte Berufsbildung

Aufgrund der großen Nachfrage steht die ‚Kompetenzwerkstatt‘ wieder auf dem Programm: Die Teilnehmenden lernen in praktischen Übungen den ‚Kompetenzcheck‘, das Online-Tool für die kompetenz- und prozessorientierte Berufsbildung kennen. Der Kompetenzcheck ist eine Online-Anwendung aus dem Methodenangebot der Kompetenzwerkstatt.  Er zeigt, wie sich die Personal- und Fachkompetenzen von Auszubildenden in Bezug auf ein bestimmtes Arbeitsergebnis als Selbsteinschätzung (durch die Auszubildenden) und Fremdeinschätzung (durch Ausbilder, Lehrer und ggf.  Kollegen/Mitschüler) feststellen und reflektieren lassen.   

Social Virtual Learning  – Gemeinsames Lernen in der virtuellen Realität

Bei dem zweiten Konzept dreht sich alles um Lernprozesse im virtuellen Raum. Lernanwendungen, bei denen 3D-Visualisierungen, Augmented Reality und Virtual Reality zum Einsatz kommen, unterstützen auf eine neue Weise Lernende beim Unterricht dabei,  virtuelle Maschinen zu erkunden, mit diesen zu interagieren und gemeinsam mit anderen an Aufgaben zu arbeiten. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung der 2016 präsentierten Anwendung ‚Social Augmented Learning‘, die authentische Erfahrungen am virtuellen Lerngegenstand erlaubt und die Freude am Entdecken komplexer Maschinen weckt. Die Teilnehmer erhalten die einmalige Gelegenheit die Funktionen des Social Virtual Learning in einer virtuellen Lernumgebung anhand einer 3D-Brille gemeinsam mit anderen zu erproben.

PRIME – das Lern- und Wissensmanagementsystem für einen innovativen Informationsaustausch

Das dritte Tool, PRIME, ermöglicht einen innovativen Informationsaustausch: Das Lern- und Wissensmanagementsystem mit Applikationen für mobile Endgeräte verbessert das selbstgesteuerte Lernen am Arbeitsplatz: Erworbenes Wissen aus dem Arbeitsalltag kann mithilfe von Videos, Bildern und Texten dokumentiert und anderen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. PRIME fördert somit einen neuen Umgang mit Informationen - besonders für Mitarbeiter im mobilen Einsatz, wie z.B. Servicetechniker. Mitarbeiter können mithilfe der Anwendung PRIME sich an der Weiterentwicklung von Regelwerken, Dokumentationen oder Arbeitshilfen beteiligen und diese aktuell halten.
 

Die Teilnehmenden lernen in Übungen und Simulationen die vielfältigen Funktionen der präsentierten Lehr- und Lernkonzepte kennen und erfahren, welchen Nutzen sie für ihren Arbeitsalltag bieten. Sie erhalten des Weiteren wertvolle Informationen darüber, wie sich die Konzepte für ihre Arbeitsbereiche adaptieren lassen. Nach den Workshops bleibt Zeit sich mit den Referenten und untereinander auszutauschen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sichern Sie sich einen Platz und melden Sie sich jetzt über das Onlineformular für die Veranstaltung in Berlin an!