Berufsschule 4.0: KMK benennt zentrale Handlungsfelder in der beruflichen Bildung

Berufsschüler vor Rechnern

Mit der Erklärung "Berufliche Schulen 4.0 - Weiterentwicklung von Innovationskraft und Integrationsleistung der beruflichen Schulen in Deutschland in der kommenden Dekade" will die Kultusministerkonferenz (KMK) die Digitalisierung in der beruflichen Bildung vorantreiben.

Die Ständige Konferenz der Kultusminister und Kultusministerinnen der Länder will die berufsbildungspolitischen Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren offensiv angehen. Das Ziel sei, so die KMK in einer Pressemitteilung, die berufliche Bildung auch in Zukunft als attraktive und erfolgversprechende Bildungsoption zu positionieren. Die Ministerinnen und Minister sehen in den kommenden zehn Jahren insbesondere die Digitalisierung, die Integration Zugewanderter sowie den allgemeinen Trend zur Akademisierung als bedeutende Herausforderungen für die berufliche Bildung in Deutschland an.

Die dynamische Berufs- und Arbeitswelt erfordere es, so die KMK, die Lehrinhalte der beruflichen Bildung immer wieder anzupassen. Die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden pädagogischen Möglichkeiten erzeugen nach Ansicht der Kultusminister und Kultusministerinnen zusätzliches Innovationspotenzial. Durch länderübergreifende Arbeitsstrukturen sollen in diesen elementaren Gestaltungsfeldern künftig Synergieeffekte erzielt werden.

Die Erklärung "Berufliche Schulen 4.0 - Weiterentwicklung von Innovationskraft und Integrationsleistung der beruflichen Schulen in Deutschland in der kommenden Dekade" ist nun online abrufbar.

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