DAWINCI

Logo DAWINCI

Das Projekt „DAWINCI – Durchlässigkeit in der Aus- und Weiterbildung der chemischen Industrie“ entwickelt die Konzeption eines netzgestützten Weiterbildungsansatzes zur betrieblichen Karriereentwicklung innerhalb der Chemiebranche. Es erprobt ein Stufenmodell bis hin zur akademischen Ausbildung.

Foto: Das Foto zeigt einen Auszubildenden und zwei Auszubildende in der chemischen Industrie bei der Arbeit im Labor
Abb. 1: Auszubildende in der Chemischen Industrie

Um durchlässige und anschlussfähige Bildungsprozesse zu fördern, gilt es Überlappungsbereiche und korrespondierende Lerninhalte zwischen verschiedenen Ausbildungswegen zu identifizieren. „DAWINCI“ entwickelt daher ein Kompetenzraster, das übergreifende Kern- und Querschnittskompetenzen bei Berufen der chemischen Industrie abbildet. Es soll es zudem möglich machen, die Lern- und Kompetenzanforderungen bei den verschiedenen Berufsrichtungen sowie Ausbildungsgängen und -stufen zu differenzieren.

Darauf aufbauend konzipiert das Projektteam ein Instrumentarium zur individuellen Diagnose von ausbildungs- und tätigkeitsrelevanten Kompetenzen für die betrachtete Zielgruppe.

Dazu gehört es, den Kompetenzstatus

  • differenziert zu identifizieren
  • zu beschreiben und zu beurteilen
  • in Bezug auf weiterführende Ausbildungswege zu bewerten

Analyse von Inhalten und Kompetenzstrukturen

Anhand von individuellen Kompetenzdiagnosen, die das Projektteam durchgeführt und ausgewertet hat, prüft und optimiert es die Wirksamkeit und Handhabbarkeit des Instrumentariums. Als Basis für die Kompetenzdiagnosen dienen ausgewählte Teilnehmerkreise, bestehend unter anderem aus:

  • Chemikantinnen und Chemikanten
  • Laborantinnen und Laboranten
  • Industriemeisterinnen und Industriemeistern
  • Chemietechnikerinnen und Chemietechnikern

Die auf dieser Basis entwickelten Kompetenzprofile bzw. Kompetenzanalyseraster sollen praxisgerecht und handhabbar sein. Ziel ist es, die Erfordernisse der betrieblichen Ausbildungs- und Personalpraxis zu erfüllen. Dabei soll sich die Analyse der Inhalte und der Kompetenzstrukturen nicht nur auf die vorhandene Ausbildungscurricula beziehen. Vielmehr soll sie auch Anforderungen realer Arbeits- und Geschäftsprozesse mit einbeziehen.