Deutsches Bildungssystem schafft gute Voraussetzungen für die digitale Zukunft

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Deutschland überzeugt in der aktuellen Ausgabe der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" mit einem flexiblen Bildungssystem und zukunftsweisender Qualifizierung. Die weit überdurchschnittliche MINT-Orientierung schaffe gute Voraussetzungen für die digitale Zukunft.

Der diesjährige OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2018", der von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 11. September 2018 gemeinsam mit der OECD in Berlin vorgestellt wurde, bescheinigt Deutschland ein stabiles, leistungsfähiges Bildungssystem.

"In Deutschland haben wir ein Bildungssystem, das Chancen eröffnet. Es ermöglicht jeder und jedem, die eigenen Fähigkeiten auszubauen, den passenden Karriereweg zu gehen und damit die Grundlage für ein gutes Leben zu legen", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bei der Präsentation der Daten. "Berufliche Bildung und akademische Bildung sind bei uns gleichwertige und zukunftsfähige Karrierealternativen. Das ist unser Wettbewerbsvorteil im internationalen Vergleich und diesen werde ich weiter ausbauen. Es freut mich sehr, dass der OECD-Bericht diese besondere Stärke Deutschlands anerkennt", so Karliczek weiter.

Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung und die Herausforderungen, die sie an das deutsche Bildungssystem stellt, sei es positiv zu bewerten, dass der MINT-Abschluss (Studienfächer bzw. Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in keinem anderen OECD-Land so beliebt ist wie in Deutschland. Mehr als ein Drittel aller Absolventen (36 Prozent) erwarb 2016 einen tertiären Abschluss, d.h. einen Hochschulabschluss oder einen berufsorientierten tertiären Bildungsabschluss, in einem MINT-Fach (OECD-Durchschnitt: 24 Prozent). Nach Auffassung der OECD-Expertinnen und –Experten bietet auch die hohe Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland gute Voraussetzungen für den digitalen Wandel.

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