Digitale Medien in Betrieben – heute und morgen

Ausbilder erklärt Auszubildenden einen Sachverhalt am Laptop, Copyright: Gilles Arroyo, Fotolia

Welche digitalen Medien werden im betrieblichen Arbeitsprozess eingesetzt? Welche in der Aus- und Weiterbildung? Und zu welchem Zweck? Verlässliche Antworten auf diese und weitere Fragen gibt eine repräsentative Bestandsanalyse des BIBB.

Der Umgang mit digitalen Medien und Geräten gehört nicht erst seit gestern zum beruflichen Alltag der Beschäftigten in Deutschland. Auch in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung setzen Unternehmen digitale Medien Tag für Tag ein.

Über diese allgemeine Beobachtung hinaus ist jedoch kaum bekannt, wie es in deutschen Betrieben tatsächlich aussieht:

  • Welche digitalen Geräte und Anwendungen werden in den Betrieben für Lern- und Arbeitsprozesse eingesetzt, welche nicht?
  • Welche Barrieren existieren, die den Einsatz digitaler Medien zum betrieblichen Lehren, Lernen und Arbeiten einschränken?
  • Wie nutzen Auszubildende, Fachkräfte und das Ausbildungspersonal welche digitale Medien und wozu?
  • Wie schätzen Betriebe den Stellenwert und Nutzungsgrad digitaler Medien in den nächsten Jahren ein?
  • Wie kann die Digitalisierung in den Betrieben unterstützt werden?

Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführte Bestandsanalyse erlaubt erstmals fundierte Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Die Publikation macht es zum ersten Mal möglich, auf einer validen Basis von mehr als 3.000 befragten Betrieben die tatsächliche Rolle und Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien im betrieblichen Alltag zu reflektieren. Dabei zeigen sich neben zu erwartenden Ergebnissen auch überraschende Befunde.

Die erstmalig gewonnenen Erkenntnisse erlauben es den für die Berufsbildung verantwortlichen Akteuren, gezielt an der qualitativen Weiterentwicklung des dualen Berufsbildungssystems vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt weiterzuarbeiten.

Bildnachweis: Gilles Arroyo (Fotolia)