IW-Studie zu Ausbildenden: Handlungsbedarf im Bereich digitaler Fachkompetenzen

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In einer aktuellen Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), gibt knapp jedes zweite Unternehmen an, dass Ausbildende Weiterbildungsbedarf haben, wenn es um den Einsatz digitaler Lernmethoden in der Wissensvermittlung geht.

Um die Herausforderung der Digitalisierung zu meistern, braucht es auch in der beruflichen Aus- und Weiterbildung digitale Fachkompetenzen. Aus einer Befragung des IW-Instituts geht hervor, dass viele Unternehmen hier Weiterbildungsbedarf bei den Ausbilderinnen und Ausbildern sehen. Zwar zeigt die Studie, dass sich die Mehrheit der Ausbildenden beständig weiterbildet und sich regelmäßig mit neuesten digitalen Technologien vertraut macht. Doch trotz dieser Lernbereitschaft und der großen Offenheit der Ausbildenden, sehen die Unternehmen Handlungsbedarf, um die vielfältigen Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, zu meistern. 44 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass Ausbilderinnen und Ausbilder Weiterbildungsbedarf haben, um digitale Lernmethoden in der Ausbildung sinnvoll einsetzen zu können.

Das IW-Institut bietet den Kurzbericht 82/2019 „Ausbilder im digitalen Wandel“ auf seiner Webseite kostenlos zum Download an.

Bildnachweis: © Institut der Deutschen Wirtschaft