Karliczek: Die Jugend von heute gestaltet die Arbeitswelten von morgen

Anja Karliczek Pressefoto

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet den europäischen Online-Wettbewerb #futureworkchallenge zu den Arbeitswelten der Zukunft.Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 29 Jahren aus ganz Europa.

Die Arbeitswelten verändern sich rasch und grundlegend. Das stellt junge Menschen, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen, vor viele Fragen: Welcher Beruf hat Zukunft? Welche neuen Berufe entstehen, welche werden verschmelzen? Mit dem Online-Wettbewerb #futureworkchallenge ruft das BMBF Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende sowie Berufseinsteigerinnen und -einsteiger in Europa dazu auf, sich mit den Arbeitswelten der Zukunft kreativ auseinanderzusetzen.

Der Wettbewerb begleitet die im Oktober 2020 stattfindende Tagung beyondwork2020 - european conference on labour research, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ausrichtet. Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

"Digitalisierung und Klimaschutz verändern unsere Gesellschaft. Davon ist insbesondere die junge Generation betroffen. Wir müssen uns daher auch mit der Frage beschäftigen, welche Berufsbilder wir in Zukunft brauchen werden. Die Jugend von heute gibt den Arbeitswelten von morgen ein Gesicht. Ich wünsche mir, dass sich gerade junge Menschen mit ihren Ideen zu den Arbeitswelten der Zukunft einbringen und die Debatte mitgestalten.“

Der internationale Wettbewerb #futureworkchallenge richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 29 Jahren in ganz Europa. Die Aufgabe ist, einen Beruf der Zukunft zu erfinden und diesen in einem Video oder Foto mit kurzer Erklärung auf Instagram vorzustellen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Alle eingereichten Beiträge müssen den Hashtag #futureworkchallenge enthalten und auf den Instagram-Kanal @beyondwork2020 verweisen. Zu gewinnen gibt es u. a. einen Video- und einen 3D-Arbeitsplatz. Einreichungen sind bis zum 15. August 2020 möglich.

Eine internationale Jury mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und dem Wissenschaftsjournalismus wählt die zehn besten Beiträge des Wettbewerbs aus. Die Finalistinnen und Finalisten erhalten eine Einladung zur Europäischen Arbeitsforschungstagung beyondwork2020 am 21. und 22. Oktober. Dort haben sie die Gelegenheit, ihre persönlichen Fragen zu den Arbeitswelten der Zukunft an internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu richten und sich über aktuelle Forschungsthemen und Trends zu informieren.

Bildnachweis: © BMBF / Laurence Chaperon