Kompetenzwerkst@tt Elektrohandwerk

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Das Projekt entwickelt und erprobt ein lernortübergreifendes und arbeitsprozessorientiertes sowie lernsoftwaregestütztes Ausbildungskonzept. Ein E-Portfolio unterstützt den übergreifenden Einsatz der Lernsoftware in Ausbildung und Unterricht.  

Foto: Ein Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei der Arbeit an einer Wand
Abb. 1: Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei der Arbeit

Die „Kompetenzwerkst@tt Elektrohandwerk“ hat für den handwerklichen Ausbildungsberuf des/der Elektronikers/Elektronikerin der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik zwölf verschiedene Lernsoftwaremodule entwickelt.

Arbeitsprozessvideos, Infopools mit zentralen fachlichen Inhalten und umfangreiche Materialbereiche bringen die Arbeit, das Wissen und das Können des Elektronikers/der Elektronikerin näher. Aufgabenbeispiele für Betriebe, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten und Berufsschulen regen ein arbeitsprozessorientiertes Lernen an. Ein elektronisches Berichtsheft unterstützt zudem den übergreifenden Einsatz der Lernsoftware in der Ausbildung und im Unterricht.

Lernortkooperation im Kopf der Auszubildenden

Das E-Portfolio ist ein speziell entwickeltes Element der Lernsoftware der Kompetenzwerkst@tt Elektrohandwerk. Es unterstützt eine neue Idee der Lernortkooperation: „Lernortkooperation im Kopf der Auszubildenden“. Die Auszubildenden können ihre an verschiedenen Lernorten gewonnenen Erfahrungen zu einem Aufgabenbereich dokumentieren. Beispielsweise einen „echten“ betrieblichen Auftrag auf der Baustelle, einen virtuellen Kundenauftrag an der überbetrieblichen Bildungsstätte und eine Lernsituation in der Berufsschule. Diese sind dabei anhand der typischen beruflichen Handlungsfelder des Elektronikers/ der Elektronikerin vorstrukturiert.

Screenshot: Bildschirmseite der Webpräsenz Kompetenzwerkst@tt zum Thema
Abb. 2: Screenshot einer Bildschirmseite der Webpräsenz Kompetenzwerkst@tt

So entsteht nach und nach ein Bild vom Beruf und der eigenen Ausbildung bei den Lernenden. Zugleich wird für die Auszubildenden deutlich, was welcher Lernort zur Ausbildung beiträgt und wie die Lernorte zusammenwirken.