Metavorhaben zur Digitalisierung im Bildungsbereich gestartet

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein Metavorhaben zur "Digitalisierung im Bildungsbereich" bewilligt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) werden zusammen mit weiteren Partnern Forschungsvorhaben des Ministeriums aus verschiedenen Bildungsbereichen begleiten.

Das Tablet im Klassenzimmer und die Lern-App am Schreibtisch – Lehren und Lernen mit digitalen Medien findet inzwischen in allen Bildungsbereichen statt, von der frühen Bildung über Schulen und Betriebe bis zur Lehrer- sowie Erwachsenenbildung. In diesen unterschiedlichen Bildungsbereichen fördert das BMBF - im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Forschung zu "Digitalisierung im Bildungsbereich – Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen" - etwa 50 Forschungsvorhaben. Über diese Einzelprojekte hinaus hat das Ministerium nun ein Metavorhaben zur "Digitalisierung im Bildungsbereich" bewilligt, das die Förderprojekte begleiten wird.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Leibniz-Institute – des IWM, des DIPF und des DIE – werden unter Leitung des Learning Lab der Universität Duisburg-Essen gemeinsam die Projekte auswerten, aber auch mit der Bildungspraxis vernetzen. Dazu werden Projektvorhaben und -ergebnisse aus mehreren Förderlinien erfasst und in Dialogforen zur Diskussion gestellt. Der internationale Stand der Forschung zu zentralen Fragen des digitalen Lernens wird zu Dossiers verarbeitet und
über verschiedene Portale der Öffentlichkeit bereitgestellt – z. B. über das Portal www.e-teaching.org. Dabei gilt es auch, Forschungslücken zu identifizieren und zurückzumelden.

Grafik: IWM