MINT-Aktionsplan: BMBF-Förderung von Forschungsprojekten

Symbolbild

Mit einem Aktionsplan trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dazu bei, die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken. Eine nun veröffentlichte Förderrichtlinie richtet sich vor diesem Hintergrund an die Forschung.

Das Verständnis von gelingender MINT-Bildung verändert sich mit dem technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. MINT-Bildung beinhaltet nicht nur die Vermittlung von fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen. Sie trägt auch zur Persönlichkeitsbildung bei und soll dazu befähigen, auch in der digitalen Welt selbstbestimmt und reflexiv agieren zu können.

Der MINT-Aktionsplan des BMBF, der 2019 gestartet ist, bündelt als strategisches Dach Fördermaßnahmen und Initiativen, die die Bildungsbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auf vielfältige Weise voranbringen. Mit der am 22. März 2021 veröffentlichten Richtlinie zur "Förderung von Forschungsprojekten zu Gelingensbedingungen guter MINT-Bildung" wird nun die Forschung zur MINT-Bildung adressiert.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die MINT-Bildung unter Berücksichtigung von Chancengleichheit und gesellschaftlichem Wandel zu stärken. Die Forschungserkenntnisse sollen in die Arbeit der MINT-Cluster, der MINT-Kompetenz- und Vernetzungsstelle, der MINT-Bildungsinitiativen sowie in die Ausrichtung der MINT-Bildungspolitik einfließen.

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