open-access.network: Neues Projekt zur Kompetenzförderung und Vernetzung

Eine Hand reicht einer anderen eine Glühbirne

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 2,4 Millionen Euro ein deutschlandweites Verbundprojekt zur Erstellung einer neuen Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access.

Das Projekt open-access.network, das am 1. Dezember 2019 gestartet ist und dessen Leitung bei der Universität Konstanz liegt, will ein neues Informations- und Vernetzungsangebot schaffen, das vorhandene Initiativen aktiviert und überregional vernetzt. Auch der Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access soll nachhaltig verbessert werden.

Auf der Plattform von open-access.network werden disziplinübergreifend Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte, frei zugängliche Materialien sowie Fortbildungs- und Schulungsangebote runden das Angebot ab. Die neue Plattform baut auf der existierenden Informationsplattform open-access.net auf und entwickelt diese weiter.

Das Verbundprojekt wird geleitet durch das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz. Projektpartner sind das Open-Access-Büro Berlin an der Freien Universität Berlin, das am Helmholtz-Zentrum Potsdam angesiedelte Open Science Office, die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover sowie die Bibliotheken der Universitäten Bielefeld und Göttingen.

Das BMBF fördert das Projekt im Rahmen der "Richtlinie zur Förderung einer Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access" bis Ende November 2022.

Bildnachweis: Thinkstock (siriwitp)