Projekt EPICSAVE legt los

Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug im Hauptbahnhof Leipzig, Foto: Martin_LE, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Das im März 2016 gestartete und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt EPICSAVE hat erste Arbeitstreffen der Projektpartner hinter sich.

In EPICSAVE soll ein auf Virtual Reality-Technologie basierender Serious Game-Simulationsansatz angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter auf sonst kaum trainierbare Notfälle vorbereiten, insbesondere auf einen lebensbedrohlichen allergischen Schock bei Kindern.

Durch die Verwendung einer Simulation kombiniert mit Serious Games werden diese Szenarien erlebbar. So können Gegenmaßnahmen eingeübt und erste praktische Erfahrungen im Umgang mit seltenen Notfällen gesammelt werden. Außerdem werden fachliche Kompetenzen sowie soziale und kommunikative Fähigkeiten der Auszubildenden gestärkt und so das Ziel einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz in Gesundheitsfachberufen erreicht.

Im Kick-off-Meeting am 31. März 2016 am Institut für Visual Computing der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin stand vor allem die Intensivierung des fachlichen Austauschs und die Planung der ersten Projektphase zur Analyse der Anforderungen im Vordergrund. Dazu hatte jeder Partner die Möglichkeit die Expertise und Arbeitsweise seine Organisation in einer Fachpräsentation vorzustellen. Das Treffen markierte außerdem den Startpunkt für die detaillierte inhaltliche Planung.

Durch den Abgleich des jeweiligen Informationstands und die Diskussion spezifischer Fragen konnten darüber hinaus alle Partner ihr Verständnis des jeweils domänenfremden Wissens vertiefen und verbessern.

Beim ersten Arbeitstreffen am 22. April 2016 im Malteser Bildungszentrum HRS in Wetzlar bestand das Ziel darin, mit Hilfe der Bildungspartner Anforderungen für das didaktische und medientechnische Konzept zu identifizieren und zu diskutieren.

Unterstützt wurde der Einblick in das Krankheitsbild Anaphylaxie eindrucksvoll durch eine Demonstration der Diagnose und Behandlung in einem simulierten Rettungseinsatz. Dabei zeigten ein Dozent und ein Auszubildender die wichtigsten Abläufe sowohl mit Hilfe eines Schauspielers als auch an einem Patientensimulator. Zusätzlich gab es die Möglichkeit Referenzmaterial in Form von Fotos und Videos (auch im 360-Grad-Format) zu sammeln.

Bildnachweis: Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug im Hauptbahnhof Leipzig, Copyright: Martin_LE, Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)