Qualifizierung des pädagogischen Personals als Erfolgsfaktor beruflicher Bildung in der digitalisierten Arbeitswelt

Finger auf Tabletoberfläche

Die Qualifizierung des Berufsbildungspersonals ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, wenn es darum geht, Fachkräfte auf digitalisierte Arbeitswelten vorzubereiten. Das geht aus einem Forschungsprojekt hervor, das seine Erkenntnisse nun in der Reihe "Wirtschaftspädagogisches Forum" veröffentlicht hat.

Im Projekt "Qualifizierung des beruflichen Ausbildungs- und Prüfungspersonals als Gelingensbedingung für die Berufsbildung 4.0", im November 2017 mit neunmonatiger Laufzeit gestartet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, wurden - in Abstimmung mit Berufsbildungsexperten aus beruflichen Schulen und Betrieben, Experten der Kammern sowie der Lehrerbildung und Ausbilderqualifizierung - Möglichkeiten des Umgangs mit der Digitalisierung entwickelt, die über die Qualifizierung des pädagogischen Personals erfolgen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Förderung von Digitalisierung durch berufliche Bildung insbesondere in betrieblichen und schulischen Kontexten gut funktioniert, wenn das pädagogische Personal über eine hohe pädagogisch-didaktische Professionalität verfügt, die sich u.a. in organisatorischen (Management-) Kompetenzen zeigt und in der systematischen Förderung von selbstreguliertem Arbeiten und Lernen niederschlägt.

Die Projekterkenntnisse wurden in der Publikation "Berufsbildung 4.0 - Qualifizierung des pädagogischen Personals als Erfolgsfaktor beruflicher Bildung in der digitalisierten Arbeitswelt" zusammengefasst, die im Dezember 2018 im EUSL-Verlag erschienen ist.

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