Softwaregestützte Methoden im Handwerk

Zwei Männer mit Schutzhelmen auf einer Baustelle. Einer hält einen Tablet-Computer.

„Technische Berufsausbildung – sicher(t) die Zukunft“. Unter diesem Motto findet der 16. Christiani Ausbildertag statt. Im Rahmen der Fachveranstaltung wird das vom BMBF geförderte Projekt „eWorkBau“ als gelungenes Praxisbeispiel für Berufsausbildung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorgestellt.

Frank Postel von der Handwerkskammer Münster erläutert in einem Vortrag die sogenannte BIM-Methode (Building Information Modeling, deutsch: Gebäudedatenmodellierung), mit der im Bauwesen Projekte softwareunterstützt geplant, gebaut und bewirtschaftet werden können. Der Clou von BIM ist ein zentral verwaltetes, dreidimensionales Gebäudemodell, das alle Projektbeteiligten nutzen und dabei auf digitale Medien zurückgreifen.

Im Zusammenhang mit der Bauausführung stellen sich folgende Fragen: Welche Möglichkeiten gibt es, gerade benötigte Informationen aus dem Gebäudemodell abzurufen und welcher Nutzen ergibt sich daraus für den Handwerker auf der Baustelle? Frank Postels Analyse bezieht sich weitgehend auf Erkenntnisse und Forschungsergebnisse, die im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „eWorkBau“ gewonnen wurden.

Ziel des Projektes „eWorkBau“ war die Entwicklung und Erprobung eines BIM-Schulungskonzeptes, in dem Handwerker die neue Methode kennenlernen und benötigte Informationen aus einem Gebäudemodell generieren, sowie den weiteren Umgang mit BIM erlernen. Durch das Schulungskonzept soll eine zeitnahe Anpassung an die modellbasierte Arbeitsweise geschaffen werden.

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