Trendstudie: Pandemie beschleunigt digitale Transformation in der Weiterbildung

Weltkugel bestehend aus Einsen und Nullen

Der Wuppertaler Kreis e.V. hat die Verbandsumfrage "Trends in der Weiterbildung" veröffentlicht, in der er über aktuelle Entwicklungen im Weiterbildungsmarkt informiert. Sie steht als kostenloser Download zur Verfügung.

In einer Pressemitteilung vom 23. Juni 2020 steht: "Der Wuppertaler Kreis e.V. – Bundesverband betriebliche Weiterbildung ist der Verband der führenden Weiterbildungsdienstleister der Wirtschaft. Der Verband veröffentlicht regelmäßig Mitte des Jahres seine Trendstudie zur betrieblichen Weiterbildung und informiert über aktuelle Entwicklungen im Weiterbildungsmarkt. (...) Die gesetzlichen Beschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit der Weiterbildung. Die Mitglieder des Wuppertaler Kreises erwarten deshalb für 2020 zum Teil deutliche Umsatzrückgänge, mehr als die Hälfte der Dienstleister mussten Kurzarbeit anmelden. Der GeschäftslageIndikator Weiterbildung des Wuppertaler Kreises, ein Gradmesser für die wirtschaftliche Stimmung in der Weiterbildungsbranche, sinkt für 2020 mit 86 Punkten erstmals seit der Finanzkrise auf einen Wert unter 100.
 
Die Digitalisierung ist weiterhin der herausragende Entwicklungsmotor in den Unternehmen. Die Veränderungen betreffen nahezu alle Geschäftsprozesse und führen zu einem hohen Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarf. Es sind verstärkt Investitionen in Weiterbildung erforderlich, die gerade in Krisenzeiten antizyklisch aufrechterhalten werden sollten.  Gleichzeitig ist die Pandemie auch ein Turbo für die Digitalisierung der Weiterbildung. Die technologische Entwicklung bietet hier die Möglichkeit, neue Weiterbildungsformen und -instrumente zu entwickeln. Mobile Arbeitsformen und Arbeit aus dem Homeoffice haben die Voraussetzungen, diese Produkte am Markt zu etablieren, erheblich verbessert.  Beispiele dafür sind digitale Lernplattformen, von denen Lerninhalte wie z.B. Videosequenzen von Beschäftigten im Arbeitsprozess von mobilen Endgeräten abgerufen werden können. Ein Schlüsselfaktor ist dabei auch die Integration verschiedener Lernformen und die Ansprache unterschiedlicher Sinneskanäle (Audio, Video, Feedback-Systeme). Auch die Entwicklung virtueller Umgebungen, die Arbeitsabläufe simulieren und unmittelbar Feedback leisten, wird als sehr zukunftsträchtig eingeschätzt. Es ist zu erwarten, dass digitale Bildungsangebote in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen und immer häufiger auch in Präsenzformate integriert werden."

Die vollständigen Ergebnisse der Verbandsumfrage "Trends in der Weiterbildung" bietet der Wuppertaler Kreis e.V. zum kostenlosen Download an.
 
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