ViFa – Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung

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Ziel des Projektes ist es, die Lehrkompetenz angehender Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer durch den Einsatz von Videotechnologien zu verbessern. Die Beteiligten erarbeiten Standards, die den Videoeinsatz in der Ausbildung erleichtern und qualitativ verbessern.

Foto: Ein Mann und eine Frau sitzen in einem PKW. Die Frau auf dem Beifahrersitz erklärt dem Mann anhand eines Zettels zwischen den beiden etwas. Dabei werden beide mit einer Videokamera gefilmt
Abb. 1: Produktion eines Schulungsvideos für die Ausbildung von Fahrschulpersonal

Das übergeordnete Ziel des Projektes „Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung“ (ViFa) ist es, die Lehrkompetenz angehender Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer zu verbessern. Dabei hat das Projektteam den Schwerpunkt auf einen besonderen Methodenbereich gelegt – nämlich den Einsatz von Videotechnologien zum Lehren und Lernen. Der didaktische Kern von „ViFa“ liegt in einer eher informellen Kollaboration zum Einsatz von Video in der Fahrlehrerausbildung.

Ziel ist es, Standards durch Kommunikation und Kooperation unter Ausbildenden in Fahrlehrerausbildungsstätten und Ausbildungsfahrschulen zu erarbeiten. Diese festgelegten Mindeststandards sollen den Videoeinsatz in der Ausbildung erleichtern. Darüber hinaus soll das Projekt neue Entwicklungen anstoßen, die die Qualität verbessern. Hierzu hat das Projektteam seit Juni 2011 die Professional Community „Fahrlehrer-Netz“ für Ausbilderinnen und Ausbilder mit einem klaren Ziel aufgebaut: Thematische Eingrenzung auf videogestützte Lehrkompetenzförderung unter Nutzung gängiger Web 2.0-Software.

Lehrkompetenz mit Videotechnologien fördern

Screenshot: Der Bildschirmausschnitt zeigt die Übersichtsseite der Internetpräsenz
Abb. 2: Bildschirmausschnitt der Internetpräsenz

Folgende Festlegungen liegen dem Konzept zugrunde:

  • Es handelt sich dabei um eine professionelle Community, weil die Entwicklung professionalisierten Handelns einer Berufsgruppe im Zentrum des Interesses steht. Dabei geht es vor allem darum, die Lehrkompetenz angehender Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer videogestützt zu fördern.
  • „ViFa“ hat den Community-Ansatz gewählt, weil es in der Wissensteilung und -kollaboration einen besonderen Nutzen für die didaktisch anspruchsvolle Tätigkeit der Aufgabengestaltung sieht.
  • Das Projekt beschränkt sich auf den Kompetenzbereich „Lehren“ und ermöglicht damit einen Fokus der Zusammenarbeit. Diese lässt sich in der Folge gezielter unterstützen.
  • Das Konzept konzentriert sich auf den Einsatz von Videotechnologien, die Förderung der Lehrkompetenz und die besonderen Merkmale „Handlungsbezug“ und „Situiertheit“ (Kontextgebundenheit des Lernens). Damit trägt es dem vernachlässigten Kompetenzbereich „Lehren“ Rechnung.

„ViFa“ bietet Lehrenden umfangreiche Optionen zum gegenseitigen Austausch an

Screenshot: Der Bildschirmausschnitt zeigt eine Seite mit verschiedenen, angeteaserten Empfehlungen
Abb. 3: Bildschirmausschnitt der Internetpräsenz „Fahrlehrernetz“ 2

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer im Fahrlehrer-Netz haben folgende Möglichkeiten:

  • Sie können allgemeine Empfehlungen zum Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung lesen. Dadurch erfahren sie, in welcher Form sie mit Videos in der Fahrlehrerausbildung arbeiten können. Auch erhalten sie Informationen darüber, worauf bei der Aufnahme von Videos zu achten ist. Darüber hinaus lernen sie, wie sie abwechslungsreiche Arbeitsaufträge gestalten können, die die Lernenden dazu anregen, sich intensiv mit dem Videomaterial auseinanderzusetzen.
  • Daneben können sie eigene Erfahrungen im Einsatz von Videotechnologien in Form von Musterbeispielen beschreiben, mit anderen Nutzenden teilen und gemeinsam diskutieren.
  • Durch die Musterbeispiele erhalten die Community-Mitglieder Einblick in den Videoeinsatz von anderen Ausbilderinnen und Ausbildern. Auch bekommen sie so neue Impulse für die eigene Ausbildungspraxis.
  • Sie können gemeinsam mit anderen neue Einsatzszenarien für Videos in der Fahrlehrerausbildung entwickeln.
  • Sie können Beiträge anderer Nutzenden kommentieren und nachfragen, wenn sie an weiteren Informationen interessiert sind.
  • Mithilfe der Gruppenfunktionen können sie sich im kleineren Kreis austauschen und exklusive Inhalte teilen.