Wissensnetzwerk Zement-Kalk-Beton

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Ziel des Projektes ist es, den Einsatz von Web 2.0-Technologien in der beruflichen Bildung in der Steine-Erden-Industrie zu untersuchen und ein Wissensnetzwerk zu entwickeln. Dabei versucht das Projekt auszuloten, welche Möglichkeiten das Internet für die Vernetzung, die gemeinsame Erzeugung von Wissen und Wissensmedien, sowie eine moderne Qualifizierung bietet.

Die Baustoffe-Steine-Erden-Industrie beschäftigt in Deutschland mehr als 100.000 Menschen. Darüber hinaus arbeiten viele Menschen in den Zulieferbetrieben, wie zum Besipiel dem deutschen Anlagenbau. Mit den Bereichen Zement, Kalk und Beton beteiligen sich drei große Bereiche der Branche an dem Vorhaben. Sie entwickeln Lösungen, die sich so auch auf andere Bereiche übertragen lassen.

Am Beispiel der Zementindustrie zeigt sich bereits heute, welche Rolle digitale Medien im Bereich der Qualifizierung zukünftig einnehmen könnten. Jede/r zehnte Mitarbeiter/-in der Branche nutzt derzeit die digitale Plattform der VDZ gGmbH für die individuelle Aus- und Weiterbildung. In den Lehrgängen der Zementindustrie kommen zunehmend digitale Medien zum Einsatz. Die Beteiligten nutzen sie, um Kurse vor- und nachzubereiten, die Lernphasen im Betrieb zu betreuen oder Veranstaltungen zu organisieren.

Trotz des zunehmenden Einsatzes digitaler Medien zur Mitarbeiterqualifizierung hat sich die Beteiligung an den klassischen Weiterbildungsformen der Zementindustrie nicht verringert. Vielmehr hat sich diese in den letzten Jahren sogar gesteigert.

Branchenspezifische Anwendungsmöglichkeiten für Verbände und Betriebe

Das Schaubild gibt eine Übersicht über das Wissensnetzwerk Zement-Kalk-Beton
Abb. 1: Bereiche des Projektes mit Erläuterungen

Das Wissensnetzwerk ist die zentrale Plattform, um sich in der Branche zu informieren, zu qualifizieren und zusammenzuarbeiten. Alle Verbände und Betriebe der Branche können sie nutzen. Auch ermöglicht sie es, eine Vielzahl von branchenspezifischen Anwendungsmöglichkeiten abzubilden.

Über die Bereiche „Aktuelles“ und „Nachschlagen“ haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugriff auf zahlreiche branchenspezifische Informationen. So steht ihnen ein Terminkalender zur Verfügung, über den sie Termine austauschen sowie zentral nach Weiterbildungsseminaren suchen können. Darüber hinaus stellt die Plattform Nachschlagemöglichkeiten in Form von Fachbüchern, Lexika oder Fachwörterbüchern bereit.

Das Bild zeigt die Ansicht eines Online-Dokumentes im Bereich
Abb. 2: Ansicht eines Online-Dokumentes im Bereich Nachschlagen

Inhalte stammen von unterschiedlichen Anbietern

Im Bereich „Qualifizieren“ hat das Projekt die VDZ-Lernplattform sowie den internen Seminarkalender an das Wissensnetzwerk angebunden. Da verschiedene Anbieter von Inhalten die Plattform befüllen, können die Kundinnen und Kunden zahlreiche Onlinekurse nutzen. Im Bereich der Zementherstellung stellt die Plattform beispielsweise ca. 52 Kurse mit einer Gesamtlernzeit von ca. 100 Stunden zur Verfügung. So können sich Lernende aus diesem Bereich umfassend qualifizieren. Am Ende eines Kurses besteht jeweils die Möglichkeit, über einen Abschlusstest ein Zertifikat zu erwerben, welches den Kurserfolg nachweist.

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Abb. 3: Eingebundene VDZ-Lernplattform
 Beispiel aus einem der Onlinekurse zum Thema
Abb. 4: Beispiel aus einem Onlinekurs

Werkzeuge zum vernetzten Lernen

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer haben im Wissensnetzwerk im Bereich „Vernetzen“ die Möglichkeit, sich eine eigene „Visitenkarte“ anzulegen. Andere Nutzerinnen und Nutzer können diese bei entsprechender Einstellung unter „Mitglieder des Wissensnetzwerkes“ finden. Damit stehen vernetzten Gruppenmitgliedern die jeweils aktuellen Kontaktdaten zur Verfügung. Die aufwändige Pflege von Mitgliederlisten entfällt.

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Abb. 5: Visitenkarte im Bereich Vernetzen

Über den „Schreibtisch“ können die Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam in Arbeitsgruppen an bestimmten Fragestellungen arbeiten. Das Wissensnetzwerk unterstützt sie zudem mit einer Liste der Gruppenmitglieder sowie der Möglichkeit, gemeinsam an Onlinedokumenten und -medien zu arbeiten. Beispielweise lassen sich so in Arbeitskreisen Literatursammlungen zum Erstellen von Sachstandsberichten effizient organisieren.

 Bearbeitungsansicht eines Online-Dokumentes zum Thema
Abb. 6: Bearbeitungsansicht eines Onlinedokumentes