Zukunftsdialog Ausbildung: Ergebnisse diskutiert

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In ihrer 24. Sitzung hat die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestages über die Ergebnisse der Online-Beteiligung "Zukunftsdialog Ausbildung" diskutiert.

Der "Zukunftsdialog Ausbildung" war ein Online-Beteiligungsverfahren für junge Menschen zum Thema "Ausbildung für die digitale Zukunft: Meine Ideen sind gefragt!". Er fand vom 2. März bis 3. April 2020 statt. Auszubildende, Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene, die sich aktuell in der Berufswahl befinden, konnten auf diesem Weg ihre Vorstellungen und Perspektiven einbringen. Insgesamt hat es 4.923 eindeutige Besucherinnen und Besucher auf der Plattform www.zukunftsdialog-ausbildung.de gegeben und über 1.200 Beiträge, Stellungnahmen und Kommentare.

Die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestages ist damit beauftragt, die zukünftige Entwicklung von Aus- und Weiterbildungen - unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt - zu analysieren und bis 2021 konkrete Handlungsvorschläge für die Politik abzuleiten. Sie diskutierte in ihrer 24. Sitzung mit sechs Auszubildenden und Schülern, die sich besonders aktiv im Zukunftsdialog Ausbildung eingebracht hatten. "Sehr viele Beiträge gab es dazu, wie man mehr praktische Erfahrung vor der Berufswahl sammelt", so Matthias Trénel von der Agentur Zebralog GmbH & Co. KG, die die vierwöchige Online-Beteiligung durchführte. Zwei Praktika in der Schulzeit seien zu wenig, berichteten viele junge Menschen. Grundsätzlich sei in den meisten Beiträgen jedoch "eine Lust auf digitale Lernwelten" zu spüren gewesen, so Trénel weiter.

Grafik: © Zukunftsdialog Ausbildung